Ferdinand Freiherr von Lüninck
Lüninck bleibt bis zum Herbst 1938 im Amt. Seit 1940 in Potsdam als Bataillons-Kommandeur eingesetzt, quittiert er 1943 den Militärdienst nach einer Operation. Im Dezember 1943 trifft sich Lüninck in Berlin mit Carl Friedrich Goerdeler und Fritz-Dietlof von der Schulenburg und sagt seine Teilnahme an einem Umsturzversuch zu. Er wird als politischer Beauftragter für den Wehrkreis XX (Danzig) vorgesehen.
Nach dem Scheitern des Attentats vom 20. Juli 1944 wird Lüninck am 25. Juli 1944 festgenommen. Nach einigen Wochen Haft im Zellengefängnis Lehrter Straße in Berlin wird er am 13. November 1944 vom „Volksgerichtshof” zum Tode verurteilt und einen Tag später in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Politische Beauftragte und Verbindungsoffiziere der Verschwörer in den einzelnen Wehrkreisen, 24. Juli 1944
Bundesarchiv NS 6/4
Rekonstruktion der Kabinettsplanungen für den Umsturzversuch durch das „Reichssicherheitshauptamt”, 6. September 1944
Bundesarchiv NS 6/12
Ferdinand Freiherr von Lüninck vor dem „Volksgerichtshof”, 13. November 1944
Gedenkstätte Deutscher Widerstand








