Václav Lysák


Aufnahme von Václav Lysák
Publikation Ministerstvo obrany (Hg.): Vojenské osobnosti československého odboje 1939 - 1945, Prag 2005
Nach der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht mit der Abwicklung der Dienstgeschäfte seines Armeekorps in Brünn (Brno) befasst, diskutiert der Oberst ab April 1939 mit den Generälen Sergěj Ingr und Bohuslav Všetička sowie Stabskapitän Čestmír Jelínek Möglichkeiten, die Bereitschaft zum bewaffneten Widerstand in organisierte Bahnen zu lenken.
Václav Lysák ist beteiligt am Aufbau der geheimen Militärorganisation Obrana Národa (ON – Verteidigung der Nation) und wird Stabschef des Landeskommandos Mähren. Später befehligt er das Regionalkommando Mähren-West.
Am 22. Dezember 1939 wird er von der Gestapo festgenommen und in Brünn, Breslau und Wohlau/Schlesien inhaftiert. Am 3. Dezember 1941 verurteilt der „Volksgerichtshof” ihn zusammen mit František Blabolil wegen „Vorbereitung zum Hochverrat und Feindbegünstigung” zum Tode.
Bereits bei seiner Überstellung in das Strafgefängnis Plötzensee im Dezember 1941 befindet sich Václav Lysák in schlechter gesundheitlicher Verfassung. Er stirbt am 3. Juli 1942 noch während der Haft.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Václav Lysák
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Václav Lysák, František Blabolil und andere vom 3. Dezember 1941
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-225-1
Sterbeurkunde von Václav Lysák vom 3. Juli 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung




































