Johann Lysek
Bis zum deutschen Überfall auf Polen ist er als Portier in einem Eisenwerk tätig. Er wird Mitte August 1939 wieder zum polnischen Heer eingezogen und gerät am 1. Sep­tember 1939 in deutsche Kriegsgefangenschaft. Nach seiner Entlassung hält er sich in Teschen auf.
Johann Lysek soll mehrere Männer dazu aufgefordert haben, in eine polnische Legion einzutreten, die sich in Ungarn formieren soll. Dazu verhilft er den Angewor­benen laut Urteil zum illegalen Grenzübertritt.
Der 1. Senat des „Volksgerichtshofs” verurteilt Johann Lysek wegen „Feindbegünstigung in Verbindung mit Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode. Er wird am 18. Dezember 1940 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee enthauptet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Johann Lysek
Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Johann Lysek und andere vom 2. September 1940
Bundesarchiv R 3017/12530
Übersetzung des Gnadengesuchs von Johann Lysek vom 8. Oktober 1940
Bundesarchiv R 3017/12530
Niederschrift über den Vollzug der Todesstrafe an Johann Lysek vom 18. Dezember 1942
Bundesarchiv R 3017/12530
Sterbeurkunde von Johann Lysek vom 18. Dezember 1940
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung




























