Hermann Maager
Am 7. Juli 1944 wird er festgenommen und kommt am 25. Juli in die Untersuchungshaftanstalt Berlin-Moabit, wo aus er bei einem Außeneinsatz flüchtet und wieder gefasst wird und daraufhin auf Anordnung des Oberstaatsanwalts beim Landgericht Berlin Tag und Nacht gefesselt wird. Am 14. Oktober wird er in die Strafanstalt Plötzensee überführt.
Der 30-Jährige wird vor dem Sondergericht II bei dem Landgericht Berlin wegen „Kriegswirtschaftsverbrechen“ angeklagt und am 12. Oktober 1944 als „gefährlicher Gewohnheitsverbrecher“ zum Tode verurteilt.
Am 3. November 1944 wird Hermann Maager im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Hermann Maager
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Sterbeurkunde von Hermann Maager vom 4. November 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



