Josef Macek
Anfang Dezember 1941 nimmt er in einem Restaurant in der Friedrichstraße einen Mantel an sich. Als er entdeckt, dass dieser zu groß ist, lässt er ihn in einem Café und will einen anderen Mantel stehlen, wird jedoch ertappt und festgenommen. Nach eigener Aussage wollte er seinen eigenen Mantel schonen.
Das Sondergericht II bei dem Landgericht Berlin verurteilt Josef Macek deshalb und wegen Vorstrafen tschechoslowakischer Gerichte auf Grundlage der „Verordnung gegen Volksschädlinge” als „gefährlichen Berufsverbrecher” zum Tode. Josef Macek wird am 18. Juni 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte der Untersuchungshaftanstalt Berlin-Moabit von Josef Macek
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 16982
Urteilstenor des Sondergerichts II gegen Josef Macek vom 13. Mai 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 16982
Gnadengesuch von Josef Macek vom 17. Mai 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 16980
Sterbeurkunde von Josef Macek vom 19. Juni 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung







