Bohumil Mácha
Von November 1943 bis Januar 1944 bricht er zusammen mit Johann Koklar und František Gurecký in diverse private Luftschutzbunker ein und entwendet Wäsche- und Kleidungsstücke, die anschließend von seiner Verlobten weiterveräußert werden.
Am 15. August 1944 verurteilt das Sondergericht V bei dem Landgericht Berlin die drei jungen Männer auf Basis der kurz nach Kriegsbeginn erlassenen „Volksschädlingsverordnung” wegen „Bunkerdiebstählen” zum Tode.
Ihre Gnadengesuche werden abgelehnt und die drei jungen Tschechen am 8. September 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Übersetzung eines Briefs von Bohumil Mácha an seine Eltern aus dem Zellengefängnis Lehrter Straße vom 11. Juni 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 3311
Urteilstenor des Sondergerichts V beim Landgericht Berlin gegen Bohumil Mácha und andere vom 15. August 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 3311/9
Bescheid des Strafgefängnisses Plötzensee über die Vollstreckung des Urteils gegen Bohumil Mácha, 9. September 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 3311/3
Sterbeurkunde von Bohumil Mácha vom 9. September 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung








