Václav Macháček

20. Februar 1902, Tauschitz (Toušice) – 13. Januar 1943
Václav Macháček

Erkennungsdienstliches Foto von Václav Macháček, 1941

Bundesarchiv R 3017/10726, Bd. I

Václav Macháček wird am 20. Februar 1902 in Tauschitz geboren und ist im Jahr 1918 für kurze Zeit Mitglied der „Föderation der proleta­rischen Körper­ertüch­tigung”.
Der Arbeiter wird Anfang des Jahres 1941 im Prager Stadt­teil Prosek für die Arbeit in der verbotenen Kom­munis­tischen Partei der Tschecho­slowakei (Komunistická strana Česko­slovenska, kurz: KSČ) angeworben. Er erhält eine kommu­nistische Schulung und entrichtet Mitglieds­beiträge, die vor allem der Unter­stützung von Angehöri­gen politischer Gefangener dienen. Außerdem stellt er seine Wohnung als Lager­stätte für Flugschriften und kommu­nistische Drucker­zeugnisse zur Verfügung und ist auch an der Verteilung des illegalen Materials beteiligt.
Václav Macháček wird am 15. Oktober 1941 festge­nommen und vom 1. Senat des „Volks­gerichtshofs” am 23. September 1942 wegen „Vorbe­reitung zum Hoch­verrat” und „Feindbe­günstigung” zum Tode verurteilt.
Er wird am 13. Januar 1943 im Straf­gefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Václav Macháček

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Václav Macháček und weitere An­geklagte vom 23. September 1942

Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-549-23

Bekanntmachung der Hinrichtung von Václav Macháček und anderer zum Tode Verurteilter vom 13. Januar 1943

Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-549-23

Sterbeurkunde von Václav Macháček vom 14. Januar 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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