Václav Macháček
Der Arbeiter wird Anfang des Jahres 1941 im Prager Stadtteil Prosek für die Arbeit in der verbotenen Kom­munistischen Partei der Tschechoslowakei (Komunistická strana Československa, kurz: KSČ) angeworben. Er erhält eine kommunistische Schulung und entrichtet Mitglieds­beiträge, die vor allem der Unterstützung von Angehörigen politischer Gefangener dienen. Außerdem stellt er seine Wohnung als Lagerstätte für Flugschriften und kommunistische Druckerzeugnisse zur Verfügung und ist auch an der Verteilung des illegalen Materials beteiligt.
Václav Macháček wird am 15. Oktober 1941 festge­nommen und vom 1. Senat des „Volksgerichtshofs” am 23. September 1942 wegen „Vorbereitung zum Hoch­verrat” und „Feindbegünstigung” zum Tode verurteilt.
Er wird am 13. Januar 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Václav Macháček
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Václav Macháček und weitere Angeklagte vom 23. September 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-549-23
Bekanntmachung der Hinrichtung von Václav Macháček und anderer zum Tode Verurteilter vom 13. Januar 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-549-23
Sterbeurkunde von Václav Macháček vom 14. Januar 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung







































