Jaroslav Macík


Erkennungsdienstliche Aufnahme von Jaroslav Macík, 1940
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-289-11
Er erhält im Herbst 1939 die gegen die deutsche Be­satzung gerichtete Zeitschrift „V boj” („In den Kampf”), der bedeutendsten illegalen Zeitschrift des nichtkommunistischen Widerstands im „Protektorat Böhmen und Mähren”, die von tschechoslowakischen Widerstands­kreisen herausgegeben wird. Seit Februar 1940 ist er an der Verbreitung weiterer Ausgaben der Zeitschrift in Prag beteiligt, bis er im August 1940 festgenommen wird.
Jaroslav Macík wird vom „Volksgerichtshof“ am 9. Dezember 1942 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode verurteilt und am 4. Mai 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Jaroslav Macík vom 9. Dezember 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-289-2
Protokoll der Vollstreckung des Urteils gegen Jaroslav Macík vom 4. Mai 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-289-8
Fernschreiben des Oberreichsanwalts zur Vollstreckung des Urteils gegen Jaroslav Macík und weitere Personen vom 7. Mai 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-289-8
Bekanntmachung der Vollstreckung des Urteils gegen Jaroslav Macík, Stanislav Mácak und Josef Mastník vom 4. Mai 1943
Privatbesitz
Sterbeurkunde von Jaroslav Macík vom 5. Mai 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



















