Jaroslav Macík

11. März 1908, Prag – 4. Mai 1943
Jaroslav Macík

Erkennungsdienstliche Aufnahme von Jaroslav Macík, 1940

Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-289-11

Jaroslav Macík wird am 11. März 1908 in Prag geboren und ist als Beamter in einem Schlacht­hof tätig.
Er erhält im Herbst 1939 die gegen die deutsche Be­satzung gerichtete Zeit­schrift „V boj” („In den Kampf”), der bedeu­tendsten illegalen Zeitschrift des nicht­kom­mu­nistischen Widerstands im „Protektorat Böhmen und Mähren”, die von tschecho­slowakischen Wider­stands­kreisen heraus­gegeben wird. Seit Februar 1940 ist er an der Verbreitung weiterer Ausgaben der Zeitschrift in Prag beteiligt, bis er im August 1940 festge­nommen wird.
Jaroslav Macík wird vom „Volks­gerichtshof“ am 9. De­zember 1942 wegen „Vorbe­reitung zum Hochverrat“ zum Tode verurteilt und am 4. Mai 1943 im Straf­gefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Jaroslav Macík vom 9. Dezember 1942

Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-289-2

Protokoll der Vollstreckung des Urteils gegen Jaroslav Macík vom 4. Mai 1943

Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-289-8

Fernschreiben des Oberreichsanwalts zur Vollstreckung des Urteils gegen Jaroslav Macík und weitere Personen vom 7. Mai 1943

Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-289-8

Bekanntmachung der Vollstreckung des Urteils gegen Jaroslav Macík, Stanislav Mácak und Josef Mastník vom 4. Mai 1943

Privatbesitz

Sterbeurkunde von Jaroslav Macík vom 5. Mai 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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