Jan Maćkowiak

25. März 1919, Hüls/Recklinghausen – 13. Oktober 1942
Jan Maćkowiak wird als Sohn eines Berg­manns im Kreis Reckling­hausen geboren. Seine Eltern siedeln später nach Poznań über und er besucht dort die Volks­schule. Anschlie­ßend arbeitet Maćkowiak als Schlosser.
Im Frühjahr 1940 wird er Mitglied einer geheimen polni­schen Militär­organi­sation, die gegen die deut­sche Besat­zung kämpft und einen bewaff­neten Aufstand plant. Die Organi­sation, die von ehema­ligen polnischen Berufs­offi­zieren gebildet wird, nennt sich Wojskowa Organi­zacja Ziem Zachod­nich (WOZZ – Militär­organi­sation der West­gebiete). Maćkowiak wird damit beauf­tragt, neue Mitglieder für die Organi­sation zu werben und militärisch relevante Informa­tionen zu sammeln.
Am 4. September 1942 wird Maćkowiak zusam­men mit Henryk Szczyp­kowski, einem weiteren Mitglied der WOZZ, vom Ober­landes­gericht Posen wegen „Vorberei­tung zum Hoch­verrat” zum Tode verurteilt.
Jan Maćkowiak wird am 13. Oktober 1942 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Jan Maćkowiak

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Anklage des Oberlandesgerichts Posen gegen Jan Maćkowiak und Henryk Szczypkowski vom 5. Juni 1942

Bundesarchiv R 3017/15384

Todesurteil des Oberlandesgerichts Posen gegen Jan Maćkowiak und Henryk Szczypkowski vom 4. September 1942

Bundesarchiv R 3017/15384

Sterbeurkunde von Jan Maćkowiak vom 14. September 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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