Günter Mäurich


Erkennungsdienstliches Foto von Günter Mäurich
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 3354
Im Frühjahr 1942 überfällt er in den späten Abend- und Nachtstunden gemeinsam mit weiteren Jugendlichen Homosexuelle in der Nähe des Berliner Alexanderplatzes und raubt diese aus.
Günter Mäurich wird am 17. November 1942 gemeinsam mit Johann Giza, Eduard Rondio und Harry Kelemen vom Sondergericht VI beim Landgericht Berlin auf der Grundlage der „Volksschädlingsverordnung” zum Tode verurteilt.
Während Harry Kelemen begnadigt wird, werden die Gnadengesuche der drei anderen Männer abgelehnt. Sie werden am 10. Juni 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gnadenverfahren von Günter Mäurich, Johann Giza, Eduard Rondio und Harry Kelemen
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 3354
Mitteilung über die Vollstreckung der Todesstrafe, 11. Juni 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 3353
Sterbeurkunde von Günter Mäurich vom 11. Juni 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung








