Engelbert Magrutsch

1. April 1905, Wien – 25. Mai 1943
Engelbert Magrutsch

Erkennungsdienstliche Aufnahme von Engelbert Magrutsch

Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes (DÖW), Wien

Der Straßen­bahn­schaffner Engelbert Magrutsch tritt Mitte 1938 der verbotenen kommu­nistischen Partei Österreichs (KPÖ) bei und leitet die von ihm gegrün­dete Betriebs­zelle des Straßen­bahnhofs Florids­dorf in Wien. Ab Frühjahr 1939 nimmt er als Verbindungs­mann die Mitglieds­beiträge und politischen Lage­berichte von Zellen­leitern der Florids­dorfer städtischen Betriebe entgegen. Ab April 1940 gehört er der Stadt­leitung der KPÖ in Wien an.
Engelbert Magrutsch wird am 23. November 1942 vom „Volks­gerichtshof” wegen „Vorbe­reitung zum Hoch­verrat” zum Tode verurteilt und am 25. Mai 1943 in Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Erkennungsdienstliche Erfassung von Engelbert Magrutsch

Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes (DÖW), Wien

Gnadengesuch von Anna Magrutsch für ihren Mann vom 23. November 1942

Bundesarchiv R 3017/24630

Sterbeurkunde von Engelbert Magrutsch vom 26. Mai 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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