Gabriel Maguin
Im November 1942 kommt Maguin als französischer „Zivilarbeiter“ nach Deutschland. In Berlin arbeitet er als Schlosser bei der Knorr-Bremse AG bis zu seiner Krankschreibung am 27. Mai 1943.
Von März bis Mai 1943 beteiligt sich Maguin an Geschäfts- und Schaufenstereinbrüchen in Berlin. Er wird am 31. Mai 1943 festgenommen und vom Sonder­gericht V bei dem Landgericht Berlin am 8. Februar 1944 auf der Grundlage der „Volksschädlings­verordnung“ zum Tode verurteilt.
Gabriel Maguin wird am 29. März 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Urteil des Sondergerichts V beim Landgericht Berlin, 8. Februar 1944
Bundesarchiv R 3001/143414
Vollstreckungsanordnung des Todesurteils gegen Gabriel Maguin, 17. März 1944
Bundesarchiv R 3001/143414
Sterbeurkunde von Gabriel Maguin, 30. März 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung














