Gabriel Maguin

6. April 1913, Clermont-Ferrand – 29. März 1944
Gabriel Maguin

Erkennungsdienstliche Aufnahme von Gabriel Maguin, Juni 1943

Bundesarchiv R 3001/143414

Gabriel Maguin absolviert nach dem Besuch der Mittelschule eine Lehre zum Mechaniker. Er ist verheiratet und Vater zweier Kinder.
Im November 1942 kommt Maguin als französischer „Zivilarbeiter“ nach Deutschland. In Berlin arbeitet er als Schlosser bei der Knorr-Bremse AG bis zu seiner Krankschreibung am 27. Mai 1943.
Von März bis Mai 1943 beteiligt sich Maguin an Geschäfts- und Schaufenstereinbrüchen in Berlin. Er wird am 31. Mai 1943 festgenommen und vom Sonder­gericht V bei dem Landgericht Berlin am 8. Februar 1944 auf der Grundlage der „Volksschädlings­verordnung“ zum Tode verurteilt.
Gabriel Maguin wird am 29. März 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Urteil des Sondergerichts V beim Landgericht Berlin, 8. Februar 1944

Bundesarchiv R 3001/143414

Vollstreckungsanordnung des Todesurteils gegen Gabriel Maguin, 17. März 1944

Bundesarchiv R 3001/143414

Sterbeurkunde von Gabriel Maguin, 30. März 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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