Rudolf Maier
1935 arbeitslos geworden, lässt er sich Ende 1935 von einem Bekannten für den tschechischen Nachrichtendienst anwerben und liefert diesem bis September 1938 regelmäßig militärische Informationen aus dem deutschen Grenzgebiet.
Ab 1936 lebt Rudolf Maier mit seiner Frau Julie bei seinem Schwiegervater in Ratschendorf (Radčice) und arbeitet bis September 1937 in dessen Gastwirtschaft mit und anschließend bis Februar 1938 in einer Prager Firma als Dreher. Nach der Annexion des Sudetengebiets durch das Deutsche Reich meldet er sich freiwillig zum Reichsarbeitsdienst und wird ab Ende Oktober 1938 in Elsterwerda eingesetzt.
Rudolf Maier wird am 25. Januar 1939 festgenommen, am 22. August 1940 vom 4. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen „Landesverrats” zum Tode verurteilt und am 23. November 1940 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Rudolf Maier
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklageschrift des „Volksgerichtshofs” gegen Rudolf Maier vom 18. April 1940
Bundesarchiv R 3017/40524
Sterbeurkunde von Rudolf Maier vom 23. November 1940
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



















