Karl Maike

2. Februar 1909, Anklam – 20. Juni 1942
Karl Maike

Porträt von Karl Maike

Privatbesitz

Karl Maike erlernt den Beruf des Elektrikers und fährt seit 1928 zur See. Er gehört ab 1932 zwei Jahre lang der SA an und wird 1932 auch in die NSDAP aufgenommen.
Seit 1938 arbeitet er als Steward auf dem Dampfer Bellona und lernt in Antwerpen den Kommunisten Fritz Eger kennen, der den National­sozialismus von Belgien aus bekämpft und Verbin­dungen zum französischen Nachrichten­dienst hat. Maike übermittelt seit September 1939 an Eger Informationen über den Bau von Kriegsschiffen, U-Booten sowie über Vertei­digungs­anlagen in verschiedenen Häfen.
Karl Maike wird am 10. August 1940 fest­genommen und zusammen mit Hans Mindermann am 25. Februar 1942 vom 3. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen „Landes­verrats und Feind­begünstigung” zum Tode verurteilt.
Er wird am 20. Juni 1942 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Karl Maike

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Hans Mindermann und Karl Maike, 25. Februar 1942

Bundesarchiv R 3017/12927

Bekanntmachung der Hinrichtung von Hans Mindermann und Karl Maike, 20. Juni 1942

Bundesarchiv R 3017/12927

Sterbeurkunde von Karl Maike vom 20. Juni 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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