Erich Maintok
Im Juni 1933 wird Erich Maintok aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten für den polnischen Nachrichtendienst tätig. Zeitgleich arbeitet er für den tschechischen Nachrichtendienst. Diese Tätigkeit wird deutschen Stellen bekannt und er wird Ende 1934 vom Berliner Kammergericht zu zwei Jahren und sechs Monaten Gefängnis verurteilt. Nach seiner Haftentlassung Mitte 1937 setzt Erich Maintok seine Tätigkeit für den polnischen Nachrichtendienst fort.
Erich Maintok wird am 13. November 1939 festgenommen, am 9. Juni 1942 vom 4. Senat des „Volksgerichtshofs“ wegen „Landesverrats“ zum Tode verurteilt und am 24. September 1942 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Erich Maintok
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Erich Maintok vom 9. Juni 1942
Bundesarchiv R 3017/12583
Ablehnung eines Gnadenerweises für Erich Maintok vom 10. September 1942
Bundesarchiv R 3017/49473
Sterbeurkunde von Erich Maintok vom 24. September 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
Bekanntmachung der Hinrichtung von Erich Maintok vom 24. September 1942
Bundesarchiv R 3017/49473













































