André Maire

5. Dezember 1922, Paris – 13. April 1945
Der 20-jährige André Maire kommt im Juni 1943 als französischer „Zivilarbeiter“ nach Deutschland. Bis Juni 1944 ist er bei dem Gastronomiebetrieb Aschinger als Koch beschäftigt.
Im Juni und Juli 1944 beteiligt sich Maire an Einbruch­diebstählen in Berliner Tabakwarengeschäfte. Er wird gemeinsam mit zwölf weiteren Zwangsarbeitern aus Frankreich, Belgien, Griechenland und Serbien vor dem Sondergericht I bei dem Landgericht Berlin angeklagt. Am 2. März 1945 werden André Maire und vier weitere Angeklagte auf der Grundlage der „Volksschädlings­verordnung“ zum Tode verurteilt.
André Maire wird am 13. April 1945 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von André Maire

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

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