Jacques Maitrinal

20. Oktober 1924, Mont-Saint-Aignan – 13. Oktober 1944
Der französische Tischler Jacques Maitrinal kommt im Januar 1944 als „Zivilarbeiter” nach Berlin. Mit anderen französischen und einem niederländischen Zwangs­arbeiter begeht er mehrere Einbrüche in Lebensmittel- und Tabakgeschäfte.
Wegen schweren Diebstahls und „Kriegswirtschafts­verbrechen“ wird er vor dem Sondergericht III bei dem Landgericht Berlin angeklagt. Am 29. August 1944 werden zehn der insgesamt 13 Angeklagten zum Tode verurteilt, darunter auch Jacques Maitrinal. Die übrigen Angeklagten erhalten mehrjährige Zuchthausstrafen.
Jacques Maitrinal wird am 13. Oktober 1944 im Straf­gefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Jacques Maitrinal

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Jacques Maitrinal vom 14. Oktober 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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