Eduard Maixner

18. März 1909, Skorschenitz (Skořenice) – 13. Januar 1943
Eduard Maixner

Erkennungsdienstliches Foto von Eduard Maixner, 1941

Bundesarchiv R 3017/10726, Bd. I

Eduard Maixner wird am 18. März 1909 in Skorschenitz geboren und ist von 1937 bis zu deren Verbot ein Jahr später Mitglied der Kommu­nistischen Partei der Tsche­cho­slowakei (Komunistická strana Čes­koslovenska, kurz: KSČ). Außerdem engagiert er sich im „Bund der Freunde der Sowjet­union” und ist Schriftführer in der „Föderation der proletarischen Körper­ertüchtigung”.
Der Friseur wird Anfang 1939 für die Arbeit in der nun illegalen KSČ angeworben und nimmt an regel­mäßigen Zusammen­künften teil, in denen er über die politische Lage aufgeklärt und mit neuen Anwei­sungen versehen wird. Als Leiter einer neu aufzubauenden Gruppe im Prager Stadtteil Tiefen­bach wirbt er zuverlässige Mit­glieder an, von denen er monatliche Geldbeiträge ein­zieht. Außerdem ist er an der Verbrei­tung politischer Flug­schriften beteiligt.
Eduard Maixner wird am 26. August 1941 festge­nommen und am 23. September 1942 vom 1. Senat des „Volksge­richtshofs” wegen „Vorbe­reitung zum Hochverrat” und „Feindbe­günstigung” zum Tode verur­teilt. Er wird am 13. Januar 1943 im Straf­gefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Eduard Maixner

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Eduard Maixner und weitere Ange­­klagte vom 23. September 1942

Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-549-23

Bekanntmachung der Hinrichtung von Eduard Maixner und anderer zum Tode Verurteilter vom 13. Januar 1943

Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-549-23

Sterbeurkunde von Eduard Maixner vom 14. Januar 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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