Eduard Maixner
Der Friseur wird Anfang 1939 für die Arbeit in der nun illegalen KSČ angeworben und nimmt an regelmäßigen Zusammenkünften teil, in denen er über die politische Lage aufgeklärt und mit neuen Anweisungen versehen wird. Als Leiter einer neu aufzubauenden Gruppe im Prager Stadtteil Tiefenbach wirbt er zuverlässige Mit­glieder an, von denen er monatliche Geldbeiträge ein­zieht. Außerdem ist er an der Verbreitung politischer Flugschriften beteiligt.
Eduard Maixner wird am 26. August 1941 festgenommen und am 23. September 1942 vom 1. Senat des „Volksge­richtshofs” wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” und „Feindbegünstigung” zum Tode verurteilt. Er wird am 13. Januar 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Eduard Maixner
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Eduard Maixner und weitere Angeklagte vom 23. September 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-549-23
Bekanntmachung der Hinrichtung von Eduard Maixner und anderer zum Tode Verurteilter vom 13. Januar 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-549-23
Sterbeurkunde von Eduard Maixner vom 14. Januar 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung







































