Stanislaus Malik

21. Juli 1918, Tschammendorf (Sambórz) – 8. Oktober 1942
Stanislaus Malik

Erkennungsdienstliche Aufnahme von Stanislaus Malík

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 6568

Stanislaus Malik wird am 21. Juli 1918 im nieder­schle­sischen Tschammen­dorf geboren. Bis zu seinem 14. Lebens­jahr besucht er die Dorf­schule und beginnt im Anschluss eine Lehre als Gärtner. Aufgrund der finanz­iellen Situation seiner Eltern kann er die Lehre nicht beenden, statt­dessen arbeitet er in verschie­denen Gegenden Deutschlands als Melker.
Stanislaus Malik wird am 2. Mai 1942 in Berlin festge­nommen. Ihm wird vorge­worfen, einen mit ihm be­kannten Fabrikanten ermordet zu haben. Das Sonder­gericht V bei dem Land­gericht Berlin verur­teilt Stanislaus Malik am 1. September 1942 wegen Mordes zum Tode.
Er wird am 8. Oktober 1942 im Straf­gefängnis Berlin-Plötzen­see enthauptet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Stanislaus Malík

Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei

Erste Seite des Todesurteils des Sondergerichts V bei dem Landgericht Berlin gegen Stanislaus Malik vom 1. September 1942

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 6569

Sterbeurkunde von Stanislaus Malik vom 9. Oktober 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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