Ferdinand Malina


Erkennungsdienstliches Foto von Ferdinand Malina, 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-338-13
Nach der Besetzung der Tschechoslowakei durch die Wehrmacht und der Errichtung des „Protektorats Böhmen und Mähren” schließt er sich der nationalen Widerstandsbewegung an. Er gehört zu einer Gruppe tschechischer Postangestellter, die unter Deckadressen militärische und andere Informationen für eine Prager Nachrichtenzentrale sammeln, die ans Ausland weitergegeben werden.
Nach seiner Festnahme wird Ferdinand Malina am 28. Mai 1943 zusammen mit Bedřich Jetonický, Antonín Kulička, Ladislav Lukeš, Josef Oliva und Jan Weil vom 2. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt. Alle sechs Männer werden am 9. September 1943 während der sogenannten Blutnächte im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Ferdinand Malina und weitere Personen vom 10. April 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-338-1
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Ferdinand Malina und weitere Personen vom 28. Mai 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-338-1
Mitteilung des Oberreichsanwalts beim „Volksgerichtshof” zur Vollstreckung des Urteils gegen Ferdinand Malina vom 9. September 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-338-11
Sterbeurkunde von Ferdinand Malina vom 14. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
























































