Ladislav Malina
8. Juni 1922, Radotin (Radotín)
– 29. März 1944
Der gelernte Maurer Ladislav Malina kommt 1940 nach der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht als „Zivilarbeiter” nach Deutschland und arbeitet bei der AEG in Stuttgart sowie auf Baustellen. 1941 und 1942 wird er vom Amtsgericht Stuttgart wegen Diebstahls zu zwei mehrmonatigen Gefängnisstrafen verurteilt, die er bis Ende Januar 1943 verbüßt.
Am 4. Juni 1943 wird er in Berlin festgenommen. Ihm wird der Diebstahl von Kleidungsstücken in Schlafstellen zur Last gelegt, die er habe „weiterveräußern” wollen. Das Sondergericht III bei dem Landgericht Berlin verurteilt Ladislav Malina am 1. März 1944 auf Grundlage der kurz nach Beginn des Zweiten Weltkriegs erlassenen „Verordnung gegen Volksschädlinge” in Verbindung mit Diebstahl zum Tode.
Ladislav Malina wird am 29. März 1944 im Alter von 21 Jah­ren im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Am 4. Juni 1943 wird er in Berlin festgenommen. Ihm wird der Diebstahl von Kleidungsstücken in Schlafstellen zur Last gelegt, die er habe „weiterveräußern” wollen. Das Sondergericht III bei dem Landgericht Berlin verurteilt Ladislav Malina am 1. März 1944 auf Grundlage der kurz nach Beginn des Zweiten Weltkriegs erlassenen „Verordnung gegen Volksschädlinge” in Verbindung mit Diebstahl zum Tode.
Ladislav Malina wird am 29. März 1944 im Alter von 21 Jah­ren im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Sterbeurkunde von Ladislav Malina vom 30. März 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

