René Maquin

21. April 1917, Brienne-le-Château/Aube – 10. September 1943
René Maquin kommt im November 1942 als französischer „Zivilarbeiter“ nach Deutschland. Er arbeitet bei Daimler-Benz und leistet „kriegswichtige Arbeit“. Bei einer Munitionsexplosion erleidet Maquin eine schwere Handverletzung.
Anfang Februar 1943 beteiligt sich Maquin an mehreren Einbruchdiebstählen. Er wird gemeinsam mit neun weiteren Zwangsarbeitern aus Frankreich und Belgien vor dem Sondergericht IV bei dem Landgericht Berlin angeklagt. Am 4. September 1943 werden André Maquin und zwei weitere Angeklagte auf der Grundlage der „Volksschädlingsverordnung” zum Tode verurteilt.
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird René Maquin am 10. September 1943 während der sogenannten Blutnächte in Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von René Maquin

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 3577

Gnadengesuch des Rechtsanwalts Siegfried Müller für René Maquin, 6. September 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 3579/1

Mitteilung des Generalstaatsanwalts bei dem Landgericht Berlin über die Hinrichtung von René Lavenu, Robert Briatte und René Maquin, 13. September 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 3577

Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von René Maquin, 14. September 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 3577

Bericht über die vom 7. bis 10. Septem­ber im Strafgefängnis Plötzensee vollstreckten Todesurteilen, 17. September 1943

Bundesarchiv R 3001/25019

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