René Maquin
Anfang Februar 1943 beteiligt sich Maquin an mehreren Einbruchdiebstählen. Er wird gemeinsam mit neun weiteren Zwangsarbeitern aus Frankreich und Belgien vor dem Sondergericht IV bei dem Landgericht Berlin angeklagt. Am 4. September 1943 werden André Maquin und zwei weitere Angeklagte auf der Grundlage der „Volksschädlingsverordnung” zum Tode verurteilt.
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird René Maquin am 10. September 1943 während der sogenannten Blutnächte in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von René Maquin
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 3577
Gnadengesuch des Rechtsanwalts Siegfried Müller für René Maquin, 6. September 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 3579/1
Mitteilung des Generalstaatsanwalts bei dem Landgericht Berlin über die Hinrichtung von René Lavenu, Robert Briatte und René Maquin, 13. September 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 3577
Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von René Maquin, 14. September 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 3577
Bericht über die vom 7. bis 10. September im Strafgefängnis Plötzensee vollstreckten Todesurteilen, 17. September 1943
Bundesarchiv R 3001/25019

















