Joseph Marchand

15. Juli 1892, Pléchâtel – 20. Januar 1943
Joseph Marchand

Joseph Marchand

Privatbesitz

Joseph Marchand ist von Beruf Bahn­hofsvor­steher. Nach der Besetzung Frankreichs schließt er sich 1941 der Ré­sis­tance an, unterstützt in der Nähe seiner Heimat­stadt Pléchâtel Fallschirm­sprung­aktionen und leitet Waffen­trans­porte für die Résistance weiter. Er sorgt auch für die Kommu­nikationen zwischen den Kämpfern der Résis­tance und ihren Verbindungs­stellen.
Am 4. Mai 1942 wird er festge­nommen und vom „Volks­ge­richtshof” wegen „Freischär­lerei in Tateinheit mit Feind­begüns­tigung” zum Tode verurteilt. Über die Kon­zentrations­lager Mauthausen bei Linz und das Zuchthaus Sonnen­burg bei Küstrin kommt er schließlich nach Berlin. Joseph Marchand wird am 20. Januar 1943 im Straf­gefängnis Plötzensee ermordet.
Im September 1954 wird Joseph Marchand von der franzö­sischen National­versammlung posthum mit dem „Croix de guerre avec palme” und der Medaille des Wider­standes geehrt.

Dokumente

Gefangenenkarte von Joseph Marchand

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Joseph Marchand vom 21. Januar 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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