Augustin Marek
Der Zugschaffner wird Ende 1939 von einem Kollegen für die verbotene Kommunistische Partei Österreichs ge­worben und entrichtet Mitgliedsbeiträge für die Unter­stützung von Ange­hörigen politischer Häftlinge. Ab Sommer 1940 nimmt er selber Mitgliedsbeiträge ent­gegen und verteilt politische Flugschriften.
Wegen dieser politischen Betätigung wird er am 8. Oktober 1941 vorläufig festgenommen und gemein­sam mit fünf seiner Kollegen am 12. Mai 1942 angeklagt.
Alle fünf Männer werden vom 2. Senat des „Volksge­richtshofs” am 2. September 1942 wegen „landesver­räterischer Begünstigung des Feindes in Verbindung mit Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode verurteilt.
Augustin Marek wird am 5. Januar 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Augustin Marek
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Augustin Marek und weitere Personen vom 12. Mai 1942
Bundesarchiv R 3017/24457
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Augustin Marek und weitere Angeklagte vom 2. September 1942
Bundesarchiv R 3017/24457
Bekanntgabe der Vollstreckung der Hinrichtung von Augustin Marek vom 5. Januar 1943
Bundesarchiv R 3017-24460
Sterbeurkunde von Augustin Marek vom 6. Januar 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung































