Stanislav Marek
Anfang 1944 ist er Teil einer Gruppe von Tschechen, die von Januar bis Mai 1944 zahlreiche nächtliche Einbrüche insbesondere in Lebensmittelgeschäften verübt und die gestohlenen Lebensmittel zu hohen Preisen weiterver­äußert.
Am 30. September 1944 verurteilt das Sondergericht II bei dem Landgericht Berlin ihn auf Basis der kurz nach Kriegsbeginn erlassenen „Volksschädlingsverordnung” wegen „fortgesetzten Kriegswirtschaftsverbrechen zugleich mit schwerem Diebstahl” zusammen mit sechs weiteren Angeklagten zum Tode. Alle sieben Männer werden am 20. Oktober 1944 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Anordnung zur Vollstreckung der Todesstrafe gegen Stanislav Marek und andere vom 12. Oktober 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 1752
Übersetzung des Abschiedsbriefs von Stanislav Marek an seine Angehörigen vom 14. Oktober 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 1752/14
Mitteilung über die Hinrichtung von Stanislav Marek, 20. Oktober 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 1752






