Marius Marqueritat
23. August 1919, Saint-Florent-sur-Cher
– 27. Juli 1944
Marius Marqueritat kommt im September 1941 als französischer „Zivilarbeiter” nach Deutschland und arbeitet zunächst bei der Kriegsmarine in Kiel und dann bei Daimler-Benz in Stuttgart.
Ab Oktober 1943 wird er bei Daimler-Benz in Genshagen eingesetzt und lebt in Trebbin in einem Lager mit etwa 2000 weiteren Zwangsarbeitern. Im Winter 1943/44 stiehlt er von Lagergenossen mehrmals Geld und Kleidungsstücke und verkauft diese weiter. Vom Erlös kauft er sich Kuchen und Zigaretten und lässt seiner Familie Geld zukommen.
Das Sondergericht bei dem Landgericht Berlin verurteilt Marius Marqueritat 1944 wegen Diebstahls und Verstoßes gegen die „Kriegswirtschaftsverordnung” auf Grundlage der „Volksschädlingsverordnung” zum Tode. Er wird am 27. Juli 1944 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Ab Oktober 1943 wird er bei Daimler-Benz in Genshagen eingesetzt und lebt in Trebbin in einem Lager mit etwa 2000 weiteren Zwangsarbeitern. Im Winter 1943/44 stiehlt er von Lagergenossen mehrmals Geld und Kleidungsstücke und verkauft diese weiter. Vom Erlös kauft er sich Kuchen und Zigaretten und lässt seiner Familie Geld zukommen.
Das Sondergericht bei dem Landgericht Berlin verurteilt Marius Marqueritat 1944 wegen Diebstahls und Verstoßes gegen die „Kriegswirtschaftsverordnung” auf Grundlage der „Volksschädlingsverordnung” zum Tode. Er wird am 27. Juli 1944 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Sterbeurkunde von Marius Marqueritat vom 28. Juli 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

