František Maršálek

11. Januar 1897, Prag – 13. Januar 1943
František Maršálek

Erkennungsdienstliche Fotos von František Maršálek, 1941

Bundesarchiv R 3017/10726, Bd. I

František Maršálek wird am 11. Januar 1897 in Prag ge­boren und ist zwischen 1934 bis zu deren Verbot 1938 Mitglied der Kommu­nisti­schen Partei der Tschech­oslo­wakei (Komunistická strana Česko­slovenska, kurz: KSČ).
Im Sommer 1940 wird der Bauarbeiter von einem Be­kannten für die Arbeit in der nun illegalen KSČ ange­wor­ben und nimmt an regel­mäßigen politischen Zu­sam­men­künften teil. Ab Anfang 1941 baut er in der Funk­tion eines Gruppen­leiters im Prager Stadtteil Prosek eine neue Zelle auf, für die er ehemalige kommunistisch oder sozialis­tisch organisierte Männer als neue Mitglieder wirbt. Von diesen zieht er Mit­gliedsbeiträge ein, die unter anderem der Unter­stützung von Ange­hörigen politischer Gefan­gener die­nen. Außerdem ist er bis September 1941 an der Verbreitung kommu­nistischer Flug­schriften betei­ligt.
František Maršálek wird am 15. Oktober 1941 festgenom­men und am 23. September 1942 vom 1. Senat des „Volks­gerichtshofs” wegen „Vorbe­reitung zum Hoch­verrat” und „Feindbe­günstigung” zum Tode verurteilt.
Er wird am 13. Januar 1943 im Straf­gefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von František Maršálek

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen František Maršálek und weitere Ange­­klagte vom 23. September 1942

Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-549-23

Bekanntmachung der Hinrichtung von František Maršálek und anderer zum Tode Verurteilter vom 13. Januar 1943

Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-549-23

Sterbeurkunde von František Maršálek vom 14. Januar 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

zurück