Christian Marställer

26. Februar 1914, Eschenstruth – 15. April 1943
Christian Marställer

Gestapoaufnahme von Christian Marställer

Bundesarchiv R 3017/12663

Christian Marställer absolviert eine Schneider­lehre und arbeitet anschließend bei verschiedenen Schneider­meistern als Geselle. Im April 1933 meldet er sich zum Frei­willigen Arbeits­dienst und macht anschließend einen Umschulungs­kurs zum kaufmännischen Angestellten. Am 1. April 1939 eröffnet er in Mainz einen Großhandel für Reinigungs­bedarf.
Christian Marställer nimmt im September 1941 Kontakt zu Vertretern des britischen Geheim­dienstes in der Schweiz auf. Er berichtet über deutsche Rüstungs­anstrengungen und Truppen­transporte sowie über Stimmungen innerhalb der Bevölkerung. Bei seiner Tätigkeit wird er von seiner Lebens­gefährtin, der Foto­laborantin Gertrud Baumgartner, unterstützt.
Das Paar wird am 27. September 1941 festge­nommen, am 4. Februar 1943 vom 4. Senat des „Volks­gerichtshofs” zum Tode verurteilt und am 15. April 1943 in Plötzensee ermordet.

Dokumente

Anklageschrift des „Volksgerichtshofs” gegen Christian Marställer und Gertrud Baumgartner, 21. Oktober 1942

Bundesarchiv R 3017/12663

Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Christian Marställer und Gertrud Baumgartner, 4. Februar 1943

Bundesarchiv R 3017/12663

Sterbeurkunde von Christian Marställer vom 16. April 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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