Michel Martin

30. Juni 1920, Gimbrède – 4. August 1944
Der gelernte Koch Michel Martin kommt im August 1942 als französischer „Zivilarbeiter“ nach Deutschland. Er arbeitet in seinem Beruf im Gastronomiebetrieb Aschinger am Potsdamer Platz in Berlin.
Von Juli bis September 1943 beteiligt sich Martin an mehreren Einbruchdiebstählen. Das Sondergericht IV bei dem Landgericht Berlin verurteilt ihn zusammen mit zehn weiteren Zwangsarbeitern am 22. Juni 1944. Gegen Martin ergeht ein Todesurteil.
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird Michel Martin am 4. August 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Michel Martin

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Michel Martin, 4. August 1944

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 3999/10

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