Maurice Martina
Martina wird mit 26 anderen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern vor dem Sondergericht Berlin angeklagt. Den mehrheitlich französischen Angeklagten werden insgesamt 43 Geschäftseinbrüche zwischen Anfang Februar und Mitte März 1943 in ganz Berlin zur Last gelegt.
Das Sondergericht VII bei dem Landgericht Berlin verurteilt am 23. August 1943 insgesamt 16 der Angeklagten zum Tode, darunter auch Maurice Martina. Die übrigen Angeklagten werden zu mehrjährigen Zuchthaus- und Gefängnisstrafen verurteilt.
Maurice Martina wird am 8. September 1943 während der sogenannten Blutnächte im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Maurice Martina
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Nr. 2872
Sterbeurkunde von Maurice Martina vom 14. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
Bericht über die vom 7. bis 10. September 1943 im Strafgefängnis Plötzensee vollstreckten Todesurteile, 17. September 1943
Bundesarchiv R 3001/25019














