Maurice Masson


Erkennungsdienstliche Aufnahme von Maurice Masson, Juli 1942
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II Nr. 6622
Ein Jahr später geht er am 5. Juni 1941 als französischer „Zivilarbeiter“ nach Berlin, wo er zunächst für sechs Monate als Mechaniker arbeitet. Dann findet er eine Anstellung als Bäcker in Berlin-Mitte. Nach dem Vorwurf, eine Uhr gestohlen zu haben, wird Masson entlassen und kommt für vier Wochen in Polizeihaft. Ab März 1942 arbeitet Masson als Küchengehilfe im Gastro­nomie­betrieb Aschinger. Zwei Monate später muss er für vier Wochen ins Krankenhaus und gibt kurz nach seiner Entlassung im Juni 1942 seine Arbeit auf.
Gemeinsam mit dem Franzosen Jean Lacmant überfällt er am 26. Juni 1942 einen anderen Zwangsarbeiter. Kurz darauf werden Masson und Lacmant in Trebbin fest­genommen. Ihnen gelingt die Flucht aus dem Polizei­gefängnis, jedoch werden sie am 6. Juli 1942 erneut verhaftet. Das Sondergericht II bei dem Landgericht Berlin verurteilt Lacmant und Masson am 14. November 1942 zum Tode.
Der 20-jährige Maurice Masson wird am 26. Januar 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Maurice Masson
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Maurice Masson, 27. Januar 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II Nr. 6622
Sterbeurkunde von Maurice Gabriel Masson vom 27. Januar 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





