Jan Mastbooms
Im Juni 1938 beteiligt sich Jan Mastbooms an einem Sprengstoffanschlag auf den im Antwerpener Hafen liegenden japanischen Dampfer „Kasij Maru“. Zwei Jahre später wird er als belgischer „Zivilarbeiter“ in Deutschland dienstverpflichtet und lebt zuletzt in Hannover. Er wird am 9. Januar 1941 festgenommen und am 11. November 1942 vom 1. Senat des „Volksgerichtshofs“ wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt.
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird der verheiratete Jan Mastbooms am 7. September 1943 während der sogenannten Blutnächte in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Jan Mastbooms
Bundesarchiv R 3017/32607
Haftbefehl gegen Jan Mastbooms, 11. August 1942
Bundesarchiv R 3017/32607
Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Jan Mastbooms und andere, 11. November 1942
Bundesarchiv R 3017/14588
Ablehnung der Gnadengesuche von Jan Mastbooms und anderen, 25. August 1943
Bundesarchiv R 3017/32607
Sterbeurkunde von Jan Mastbooms vom 10. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung


























