Jan Mastbooms

20. Mai 1908, Antwerpen – 7. September 1943
Jan Mastbooms

Erkennungsdienstliches Foto von Jan Mastbooms, 1941

Bundesarchiv R 3017/20227

Nach dem Schulbesuch arbeitet Jan Mastbooms zunächst im elterlichen Haushalt und später bei einem Bäcker. Mit etwa 15 Jahren ist er als Hafenarbeiter in Antwerpen tätig und tritt ein Jahr später dem gewerkschaftlichen Transport­arbeiterverbund bei.
Im Juni 1938 beteiligt sich Jan Mastbooms an einem Sprengstoffanschlag auf den im Antwerpener Hafen liegenden japanischen Dampfer „Kasij Maru“. Zwei Jahre später wird er als belgischer „Zivilarbeiter“ in Deutschland dienstverpflichtet und lebt zuletzt in Hannover. Er wird am 9. Januar 1941 festgenommen und am 11. November 1942 vom 1. Senat des „Volksgerichtshofs“ wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt.
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird der verheiratete Jan Mastbooms am 7. September 1943 während der sogenannten Blutnächte in Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Jan Mastbooms

Bundesarchiv R 3017/32607

Haftbefehl gegen Jan Mastbooms, 11. August 1942

Bundesarchiv R 3017/32607

Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Jan Mastbooms und andere, 11. November 1942

Bundesarchiv R 3017/14588

Ablehnung der Gnadengesuche von Jan Mastbooms und anderen, 25. August 1943

Bundesarchiv R 3017/32607

Sterbeurkunde von Jan Mastbooms vom 10. September 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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