Josef Mastník


Erkennungsdienstliche Aufnahme von Josef Mastník, 1940
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-289-12
Er erhält Mitte 1940 die gegen die deutsche Besatzung gerichtete Zeitschrift „V boj” („In den Kampf”), der bedeutendsten illegalen Zeitschrift des nichtkommunistischen Widerstands im „Protektorat Böhmen und Mähren”, die von tschechoslowakischen Widerstandskreisen heraus­gegeben wird. In der Folgezeit ist er an der Verbreitung weiterer Ausgaben der Flugschrift beteiligt, bis er im August 1940 festgenommen wird.
Josef Mastník wird vom „Volksgerichtshof“ am 9. Dezember 1942 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode verurteilt und am 4. Mai 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Josef Mastník vom 9. Dezember 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-289-2
Protokoll der Vollstreckung des Urteils gegen Josef Mastník vom 4. Mai 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-289-8
Fernschreiben des Oberreichsanwalts zur Vollstreckung des Urteils gegen Josef Mastník und weitere Personen vom 7. Mai 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-289-8
Bekanntmachung der Vollstreckung des Urteils gegen Josef Mastník, Jaroslav Macík und Stanislav Mácak vom 4. Mai 1943
Privatbesitz
Sterbeurkunde von Josef Mastník vom 5. Mai 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



















