Maurice Matague

25. Juli 1918, Orléans – 27. Juli 1944
Der gelernte Fotograf Maurice Matague kommt als franzö­sischer „Zivil­arbeiter“ nach Deutsch­land. In der Werk­zeug­maschinen­fabrik Carl Hasse & Wrede in Berlin-Neu­kölln arbeitet Matague 18 Monate lang. Weil er keine Genehmi­gung für eine zwischen­zeitliche Rückkehr nach Frank­reich bekommt, verlässt Matague die Firma und lebt einige Zeit von Erspar­nissen in Berlin.
Von Februar bis März 1944 beteiligt sich Matague an vier Geschäfts­einbrüchen. Deswegen wird er am 21. März festge­nommen. Das Sonder­gericht II bei dem Land­gericht Berlin verur­teilt ihn und zwei weitere Franzosen am 1. Juli 1944 auf der Grundlage der „Volks­schädlings­verord­nung“ zum Tode.
Nach der Ablehnung seines Gnaden­gesuchs wird der 26-jährige Maurice Matague am 27. Juli 1944 im Straf­gefängnis Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Maurice Matague

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Maurice Matague, 27. Juli 1944

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 1475/1

Sterbeurkunde von Maurice Matague vom 27. Juli 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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