Stephan Mathar
In Verviers lernt er 1939 Ruth Oesterreich kennen. Gemeinsam organisieren sie den Transport antifaschistischer Druckschriften nach Deutschland. Mathar bemüht sich außerdem, militärische Nachrichten und Stimmungsberichte aus Deutschland zu sammeln.
Im Mai 1940 wird Stephan Mathar von der belgischen Polizei festgenommen und in das französische Internierungslager St. Cyprien gebracht. Nach seiner Entlassung arbeitet er bis zu seiner Festnahme am 30. März 1943 in einer Fabrik in Eupen.
Stephan Mathar wird am 18. Februar 1943 vom 1. Senat des „Volksgerichthofs” wegen „Vorbereitung zum Hochverrat, „Wehrkraftzersetzung und Feindbe­günstigung” zum Tode verurteilt.
Er wird am 28. Mai 1943 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Stephan Mathar
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Ruth Oesterreich und Stephan Mathar, 18. Februar 1943
Bundesarchiv R 3018/17202
Ablehnung eines Gnadenerweises für Stephan Mathar und Ruth Österreich, 21. Mai 1941
Bundesarchiv R 3017/20060
Protokoll der Vollstreckung des Todesurteils gegen Stephan Mathar, 28. Mai 1943
Bundesarchiv R 3017/20061
Mitteilung über die Hinrichtung von Stephan Mathar, 28. Mai 1943
Bundesarchiv R 3017/20061
























