Lucien Mathé

18. Mai 1924, Le Blanc – 8. Februar 1943
Nach dem Besuch der Volks­schule absolviert Lucien Mathé eine Lehre zum Bäcker und Konditor. Am 29. September 1941 kommt er als franzö­sischer „Zivil­arbeiter“ nach Berlin, wo er eine Stelle bei den Siemens-Schuckert­werken vermittelt bekommt. Anfang Juli 1942 verlässt Mathé seine Arbeits­stelle und arbeitet in einer Gast­wirtschaft. Nach zwei Monaten greift ihn die Polizei auf und Mathé kommt bis November 1942 in ein „Arbeits­erziehungs­lager“.
Am 23. Dezember 1942 überfällt Mathé in der S-Bahn einen Mann. Das Sonder­gericht VII bei dem Land­gericht Berlin verurteilt ihn am 27. Januar 1943 auf der Grund­lage der „Gewalt­verbrecher­verord­nung“ zum Tode.
Der 18-jährige Lucien Mathé wird am 8. Februar 1943 im Straf­gefängnis Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Lucien Mathé

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Lucien Mathé vom 9. Februar 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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