Karl Matschuck

31. Dezember 1897, Königsberg (Kaliningrad) – 21. Juni 1941
Karl Matschuck

Gestapofoto von Karl Matschuck

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 2580/2

Karl Matschuck kommt als Sohn eines Maurer­poliers in Königs­berg zur Welt. Nach der Volks­schule arbeitet er als Trainer und Jockey und zuletzt in einer Abriss­firma in Berlin. Im Oktober 1940 wird er nach einem alliierten Luftan­griff zu Aufräum­arbeiten in Berlin-Moabit heran­gezogen. Am 28. November 1940 wird er nach einer Anzeige seiner geschiedenen Frau festge­nommen. Ihm wird vorge­worfen, bei den Arbeiten Gegen­stände an sich genommen zu haben.
Das Sonder­gericht II bei dem Land­gericht Berlin verurteilt Karl Matschuck am 23. April 1941 auf Grundlage der „Volks­schädlings­verordnung” wegen zurück­liegender Vorstrafen wegen Eigen­tums­delikten als „gefährlichen Gewohn­heits­verbrecher” zum Tode.
Sein Gnaden­gesuch und das seines Verteidigers werden abgelehnt und Karl Matschuck am 21. Juni 1941 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Karl Matschuck

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Tenor des Urteils gegen Karl Matschuck, 23. April 1941

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 2580

Sterbeurkunde von Karl Matschuck vom 21. Juni 1941

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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