Karl Matthee

20. November 1877, Burg bei Magdeburg – 9. März 1944
Karl Matthee erlernt den Beruf des Schlossers und nimmt am Ersten Welt­krieg teil. Anschließend arbeitet er als Maschinen­monteur sowie in Berlin als Nacht­pförtner. Er ist wegen verschie­dener Eigen­tums­delikte vorbestraft. Im November 1944 wird Karl Matthee beschuldigt, nach den Luftan­griffen auf Berlin zwei geborgene Koffer entwen­det zu haben.
Er wird am 26. Januar 1944 vom Sonder­gericht VI beim Land­gericht Berlin auf der Grundlage der „Volks­schädlings­verord­nung” zum Tode verurteilt. Karl Matthee wird am 9. März 1944 im Strafge­fängnis Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Karl Matthee

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Urteil des Sondergerichts VI bei dem Landgericht Berlin gegen Karl Matthee vom 26. Januar 1944

Bundesarchiv R 3001/14317

Ablehnung eines Gnadenerweises für Karl Matthee durch den Reichsminister der Justiz vom 29. Februar 1944

Bundesarchiv R 3001/143417

Mitteilung über die Hinrichtung von Karl Matthee vom 10. März 1944

Bundesarchiv R 3001/143417

Sterbeurkunde von Karl Matthee vom 10. März 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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