Franz Matthes

30. Juli 1881, Bischweiler/Elsaß – 2. März 1944
Franz Matthes

Erkennungsdienstliche Aufnahme von Franz Matthes, 1943

Bundesarchiv R 3001/143384

Franz Matthes erlernt nach dem Besuch der Volksschule in Berlin das Schneiderhandwerk. In den 1930er Jahren wird er mehrfach wegen „widernatürlicher Unzucht” zu Haftstrafen verurteilt. Am 11. November 1943 wird Franz Matthes erneut festgenommen. Ihm wird eine gleichgeschlechtliche Beziehung zu einem Mann sowie sexueller Missbrauch von Jungen vorgeworfen.
Das Sondergericht I bei dem Landgericht Berlin verurteilt Franz Matthes, dam 9. Februar 1944 als „gefährlichen Gewohnheitsverbrecher” zum Tode.
Franz Matthes wird am 2. März 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Ablehnung eines Gnadenerweises für Franz Matthes vom 22. Februar 1944

Bundesarchiv R 3001/143384

Mitteilung über die Hinrichtung von Franz Matthes vom 3. März 1944

Bundesarchiv R 3001/143384

Sterbeurkunde von Franz Matthes vom 3. März 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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