Stanislaus Matuszak

6. März 1905, Habinghorst (Westf.) – 30. September 1943
Dem Gast­wirts­gehilfen Stanislaus Matuszak wird vorge­worfen, in Berlin gegenüber mehreren Gastwirten „Vorschussbetrügereien” begangen zu haben, indem er ihnen gegen Zahlung eines Vorschusses die Beschaffung von „Mangelware” in Aussicht stellte.
Das Sonder­gericht V bei dem Land­gericht Berlin verur­teilt Stanislaus Matuszak am 23. Septem­ber 1943 auf Basis der kurz nach Kriegsbeginn er­lassenen „Verordnung gegen Volk­schäd­linge” zum Tode. Eine Woche später, am 30. Septem­ber 1943, wird er im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Sterbeurkunde von Stanislaus Matuszak vom 2. Oktober 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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