Josef Maxa
Nach der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht schließt er sich im Frühsommer 1939 nach Aufforderung durch General František Kravák der im Entstehen begriffenen geheimen Militärorganisation Obrana Národa (ON – Verteidigung der Nation) an, die den bewaffneten Aufstand plant. Er baut eine militärische Formation im Kreis Beraun auf und gewinnt für seinen Stab unter anderem Josef Baše, den er zum Bezirkskommandanten ernennt, und František Antropius, der Nachrichten- und Verbindungsoffizier wird. In relativ kurzer Zeit stellt er drei Kader in der Stärke von je 500 Mann auf und stellt Waffen, Munition und Sprengstoff sicher.
Im Zuge der ersten großen Verhaftungswelle gegen die ON wird er am 13. Februar 1940 in Kladen (Kladno) festgenommen. Der „Volksgerichtshof" verurteilt ihn am 20. Januar 1943 zusammen mit Josef Baše und František Antropius wegen „Vorbereitung zum Hochverrat und Feindbegünstigung” zum Tode. Josef Maxa wird am 9. April 1943 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Anklageschrift des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Maxa und andere vom 16. November 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-207-9
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Maxa und andere vom 20. Januar 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-207-13
Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Josef Maxa vom 9. April 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-207-12
Sterbeurkunde von Josef Maxa vom 10. April 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
Bekanntmachung der Hinrichtung von Josef Maxa und Josef Baše, plakatiert 1943 in Beraun, Honschitz und Priban
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-207-12
















































