Josef Maxa

31. Juli 1891, Med Aujest (Medový Újezd) – 9. April 1943
Josef Maxa

Porträt von Josef Maxa

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Josef Maxa schlägt nach Gründung der Tschecho­slowa­kei die Offiziers­laufbahn in der Tschechoslowa­kischen Armee ein und befehligt zuletzt als Oberst ein Infante­rieregiment in Beraun (Beroun).
Nach der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehr­macht schließt er sich im Frühsommer 1939 nach Auffor­derung durch General František Kravák der im Ent­stehen begriffenen geheimen Militär­organisation Obrana Národa (ON – Vertei­digung der Nation) an, die den be­waffneten Aufstand plant. Er baut eine militärische For­mation im Kreis Beraun auf und gewinnt für seinen Stab unter anderem Josef Baše, den er zum Bezirks­komman­danten ernennt, und František Antropius, der Nachrich­ten- und Verbindungs­offizier wird. In relativ kurzer Zeit stellt er drei Kader in der Stärke von je 500 Mann auf und stellt Waffen, Munition und Spreng­stoff sicher.
Im Zuge der ersten großen Verhaftungs­welle gegen die ON wird er am 13. Februar 1940 in Kladen (Kladno) fest­genommen. Der „Volks­gerichts­hof" verurteilt ihn am 20. Januar 1943 zusam­men mit Josef Baše und František Antropius wegen „Vorberei­tung zum Hoch­verrat und Feind­begünstigung” zum Tode. Josef Maxa wird am 9. April 1943 in Plötz­ensee ermordet.

Dokumente

Anklageschrift des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Maxa und andere vom 16. November 1942

Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-207-9

Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Josef Maxa und andere vom 20. Januar 1943

Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-207-13

Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Josef Maxa vom 9. April 1943

Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-207-12

Sterbeurkunde von Josef Maxa vom 10. April 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

Bekanntmachung der Hinrichtung von Josef Maxa und Josef Baše, plakatiert 1943 in Beraun, Honschitz und Priban

Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-207-12

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