Wassilij Maximowitsch
22. Juli 1902, Tschernigow (Tschernihiw)
– 6. Juli 1944
Seine Familie flieht während der Oktoberrevolution aus Russland. 1922 erreichen sie Frankreich. Maximowitsch studiert an der École Centrale von Paris und wird Bergbauingenieur. Am 31. Mai 1940 wird er zusammen mit anderen „verdächtigen Ausländern“ in das Lager Vernet gebracht. Der Oberverwaltungsrat Hans Kuprian wählt ihn im Sommer 1940 als Dolmetscher aus und befreit ihn aus dem Lager. Maximowitsch verlobt sich mit Kuprians Sekretärin, Margarete Hoffmann-Scholtz, der Nichte des Verbindungsoffiziers zwischen Paris und Brüssel, Oberst­leutnant Hartog. Später arbeitet sie im Sekretariat des deutschen Botschafters Otto Abetz.
Über seine Verlobte und seine guten Kontakte zu deutschen Offizieren sammelt Maximowitsch Informationen über Verhandlungen mit Vichy und deutsche Truppenbewegungen. Unter dem Decknamen „Professor“ leitet er seine Berichte weiter an Leopold Trepper, den „Grand Chef“ der „Roten Kapelle“, einem Sammelbegriff der Gestapo für verschiedene Widerstandsgruppen.
Als Margarete Hoffmann-Scholtz bei den deutschen Behörden um Erlaubnis ersucht, einen Ausländer heiraten zu dürfen, wird das „Sonderkommando Rote Kapelle“ auf die Geschwister Maximowitsch aufmerksam. Am 15. Dezember 1942 wird Wassilij Maximowitsch in Choisy-le-Roi festgenommen und kommt in das Gefängnis Fresnes. Gegen ihn ergeht das Todesurteil am 8. März 1943.
Wassilij Maximowitsch wird am 6. Juli 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Über seine Verlobte und seine guten Kontakte zu deutschen Offizieren sammelt Maximowitsch Informationen über Verhandlungen mit Vichy und deutsche Truppenbewegungen. Unter dem Decknamen „Professor“ leitet er seine Berichte weiter an Leopold Trepper, den „Grand Chef“ der „Roten Kapelle“, einem Sammelbegriff der Gestapo für verschiedene Widerstandsgruppen.
Als Margarete Hoffmann-Scholtz bei den deutschen Behörden um Erlaubnis ersucht, einen Ausländer heiraten zu dürfen, wird das „Sonderkommando Rote Kapelle“ auf die Geschwister Maximowitsch aufmerksam. Am 15. Dezember 1942 wird Wassilij Maximowitsch in Choisy-le-Roi festgenommen und kommt in das Gefängnis Fresnes. Gegen ihn ergeht das Todesurteil am 8. März 1943.
Wassilij Maximowitsch wird am 6. Juli 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.