Myndert Meeuwissen
Im April 1939 macht er Bekanntschaft mit Joel Boas, der ihn für eine gegen Deutschland gerichtete geheimdienstliche Tätigkeit rekrutiert. Finanziell unterstützt vom französischen Ge­heimdienst fährt Meeuwissen im Juni 1939 nach Deutsch­land, um Flugplätze auszuspähen und durch Gespräche mit Menschen herauszufinden, ob sich dort Flakgeschütze befinden. In Oldenburg gibt ihm ein Kauf­mann Informationen, die Meeuwissen in einem Brief an eine Deckadresse schickt. Dieser Brief wird abgefangen und Myndert Meeuwissen am 18. Juni 1939 in Hamburg festgenom­men.
Der 4. Senat des „Volksgerichtshofs” verurteilt ihn am 23. Mai 1940 wegen „Landesverrats” zum Tode.
Am 13. August 1940 wird Myndert Meeuwissen im Straf­gefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Myndert Meeuwissen
Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei
Anklageschrift des „Volksgerichtshofs” gegen Myndert Meeuwissen vom 27. Januar 1940
Bundesarchiv R 3017/12774
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Myndert Meeuwissen vom 23. Mai 1940
Bundesarchiv R 3017/12774
Sterbeurkunde von Myndert Meeuwissen vom 13. August 1940
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
























































