Werner Meister
1922 wird er Mitglied der Sozialistischen Arbeiter-Jugend (SAJ), 1926 der SPD. Bis 1931 arbeitet er als Angesteller der AOK in Berlin, dann siedelt er in die Niederlande über. Durch Vermittlung des Generalsekretärs der Internationalen Transportarbeitergewerkschaft geht er später nach Spanien. Hier tritt er der Sozialistischen Partei bei und arbeitet ab 1936 für den Sicherheitsapparat der Volksfrontregierung. Im Frühjahr 1939 flieht Meister nach Frankreich, wo er kurzzeitig interniert wird. Anschließend reist er nach Belgien weiter und wird, als die Deutschen Belgien besetzen, in Brüssel festge­nommen und in das Konzentrationslager Sachsenhausen gebracht.
Werner Meister wird am 14. Oktober 1942 vom 2. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen „Landesverrats und Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 20. Januar 1943 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Werner Meister
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Werner Meister, 14. Oktober 1942
Bundesarchiv R 3017/33633
Bericht über die Vollstreckung des Todesurteils gegen Werner Meister, 20. Januar 1943
Bundesarchiv R 3017/33633
Mitteilung über die Vollstreckung des Todesurteils gegen Werner Meister, 20. Januar 1943
Bundesarchiv R 3017/33633
Sterbeurkunde von Werner Meister vom 21. Januar 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung


























