Werner Meister

14. September 1904, Berlin – 20. Januar 1943
Werner Meister

Werner Meister

Privatbesitz

Werner Meister besucht zunächst die Präpa­randen­anstalt, um Lehrer zu werden. Als diese geschlossen wird, beginnt er eine Lehre als Werkzeug­macher.
1922 wird er Mitglied der Sozialis­tischen Arbeiter-Jugend (SAJ), 1926 der SPD. Bis 1931 arbeitet er als Ange­steller der AOK in Berlin, dann siedelt er in die Nieder­lande über. Durch Vermittlung des General­sekretärs der Interna­tionalen Transport­arbeiter­gewerkschaft geht er später nach Spanien. Hier tritt er der Sozialis­tischen Partei bei und arbeitet ab 1936 für den Sicher­heits­apparat der Volks­front­regierung. Im Frühjahr 1939 flieht Meister nach Frankreich, wo er kurzzeitig interniert wird. Anschlie­ßend reist er nach Belgien weiter und wird, als die Deutschen Belgien besetzen, in Brüssel festge­nom­men und in das Konzentra­tions­lager Sachsen­hausen gebracht.
Werner Meister wird am 14. Oktober 1942 vom 2. Senat des „Volks­gerichtshofs” wegen „Landes­verrats und Vorbe­reitung zum Hoch­verrat” zum Tode verurteilt und am 20. Januar 1943 in Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Werner Meister

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Werner Meister, 14. Oktober 1942

Bundesarchiv R 3017/33633

Bericht über die Vollstreckung des Todesurteils gegen Werner Meister, 20. Januar 1943

Bundesarchiv R 3017/33633

Mitteilung über die Vollstreckung des Todesurteils gegen Werner Meister, 20. Januar 1943

Bundesarchiv R 3017/33633

Sterbeurkunde von Werner Meister vom 21. Januar 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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