Adam Melbert

2. Dezember 1918, Raboldshausen/Kassel – 7. Juni 1940
Adam Melbert wird am 2. Dezember 1918 in Rabolds­hausen in Hessen geboren und arbeitet in der Land­wirtschaft. Sein letzter Wohnort ist Hannover-Kleefeld.
Kurz nach dem deutschen Überfall auf Polen flüchtet er Anfang September 1939 in die Niederlande, um der Ein­berufung in die Wehr­macht zu entgehen. Dort wird er in dem Flücht­lings­lager „Hoek van Holland” untergebracht.
Am 5. Dezember 1939 wird er nach Deutschland abgeschoben und im Gestapogefängnis Düsseldorf in „Schutz­haft” genommen. Am 14. März 1940 verurteilt das Reichskriegsgericht Adam Melbert wegen „Zersetzung der Wehrkraft und landesverräterischen Beziehungen” zum Tode. Er wird im Alter von 21 Jahren am 7. Juni 1940 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Adam Melbert

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Internes Schreiben der Gestapo Düsseldorf zum Haftbefehl des Reichskriegsgerichts Berlin gegen Adam Melbert und andere, 15. Januar 1940

Landesarchiv NRW- Abteilung Rheinland RW 0058 Nr. 22235

Sterbeurkunde von Adam Melbert vom 7. Juni 1940

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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