Paul Memel
Dort lernt Paul Memel Bodo Käding kennen, mit dem er am 7. Februar 1942 entweicht, in eine Laube einbricht und am nächsten Tag einen Raubüberfall sowie einen versuchten Raubüberfall begeht.
Vor dem Sondergericht V bei dem Landgericht Berlin werden beide des Diebstahls sowie des Raubs angeklagt, worauf die Eheleute Kolberg am 4. März 1942 den Adoptivvertrag mit Paul Memel aufheben. Am 11. April 1942 verurteilt sie das Sondergericht auf Grundlage der kurz nach Kriegsbeginn erlassenen „Verordnung gegen Volksschädlinge” zum Tode.
Paul Memel wird 20-jährig am 7. August 1942 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Paul Memel
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Sterbeurkunde von Paul Memel vom 7. August 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



