Anton Menich


Erkennungsdienstliche Aufnahme von Anton Menich
Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes (DÖW), Wien
Anton Menich wird — ebenso wie Anna und Franz Blauensteiner, Heinrich Lochner und Adolf Schmutzer — im August 1943 von Wien nach Berlin ins Untersu­chungsgefängnis Moabit überstellt, damit der Prozess gegen sie vor dem „Volksgerichtshof” geführt werden kann.
Dieser verurteilt sie wegen „Vorbereitung zum Hoch­verrat und Feindbegünstigung” am 25. August 1943 zum Tode, denn die „Verurteilten haben bis in das Jahr 1942 hinein den kommunistischen Hochverrat organisatorisch und agitatorisch vorbereitet und dadurch dem Feinde geholfen.”
Anton Menich, Adolf Schmutzer, Franz Blauensteiner und Heinrich Lochner werden am 8. September 1943 während der sogenannten Blutnächte im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Anna Blauensteiner, die seit dem Todesurteil im Frauen­gefängnis Barnimstraße inhaftiert ist, wird vier Wochen später, am 5. Oktober 1943, hingerichtet.
Dokumente
Gefangenenkarteikarte von Anton Menich
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Nr. 2940
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Anton Menich und weitere Personen vom 30. Juni 1943
Bundesarchiv R 3017/23696
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Anton Menich und weitere Personen vom 25. August 1943
Bundesarchiv R 3017/23696
Sterbeurkunde von Anton Menich vom 14. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
Bericht über die vom 7. bis 10. September 1943 im Strafgefängnis Plötzensee vollstreckten Todesurteilen, 17. September 1943
Bundesarchiv R 3001/25019











































