Raymond Méras

27. August 1921, Gigean – 25. November 1943
Raymond Méras

Erkennungsdienstliche Aufnahme von Raymond Méras, September 1943

Bundesarchiv R 3001/142832

Raymond Méras besucht bis zum 17. Lebens­jahr die Schule in Tarascon. Später ist er bei der franzö­sischen Post als Radio-Elek­triker tätig.
Méras wird nach Deutsch­land „dienst­verpflichtet“ und arbeitet ab Mitte Oktober 1942 bei der Firma Tele­funken in Berlin-Zehlen­dorf. Aus seinem genehmig­ten zwei­wöchigen Urlaub in Frankreich Anfang April 1943 kehrt Raymond Méras erst Mitte August zurück nach Berlin. Dort findet er eine neue Stelle bei der Technische Werk­stätten GmbH in Berlin-Steg­litz.
Am 22. September 1943 begeht Raymond Méras in der Nähe des S-Bahn­hofs Jannowitz­brücke einen Handtaschen­raub. Das Sonder­gericht II bei dem Landgericht Berlin verur­teilt ihn am 4. November 1943 zum Tode.
Nach der Ablehnung seines Gnaden­gesuchs wird der ver­heiratete Raymond Méras, Vater eines zwei­jährigen Kindes, am 25. November 1943 im Strafge­fängnis Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Raymond Méras

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Nr. 2944

Urteilstenor gegen Raymond Méras, 4. November 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 16667

Ablehnung des Gnadengesuchs von Raymond Méras durch den Reichs­minister der Justiz, 16. November 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 16666

Sterbeurkunde von Raymond Méras vom 26. November 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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