Raymond Méras
Méras wird nach Deutschland „dienstverpflichtet“ und arbeitet ab Mitte Oktober 1942 bei der Firma Telefunken in Berlin-Zehlendorf. Aus seinem genehmigten zwei­wöchigen Urlaub in Frankreich Anfang April 1943 kehrt Raymond Méras erst Mitte August zurück nach Berlin. Dort findet er eine neue Stelle bei der Technische Werkstätten GmbH in Berlin-Steglitz.
Am 22. September 1943 begeht Raymond Méras in der Nähe des S-Bahnhofs Jannowitzbrücke einen Handtaschenraub. Das Sondergericht II bei dem Landgericht Berlin verur­teilt ihn am 4. November 1943 zum Tode.
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird der ver­heiratete Raymond Méras, Vater eines zweijährigen Kindes, am 25. November 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Raymond Méras
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Nr. 2944
Urteilstenor gegen Raymond Méras, 4. November 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 16667
Ablehnung des Gnadengesuchs von Raymond Méras durch den Reichs­minister der Justiz, 16. November 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 16666
Sterbeurkunde von Raymond Méras vom 26. November 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung









