Jacques Messina
Am 15. Januar 1943 soll sich Messina an einem Raubüberfall auf einen französischen Zwangsarbeiter beteiligt haben. Fünf Tage später wird er im Zug nach Paris festgenommen. Das Sondergericht II bei dem Landgericht Berlin klagt Messina zusammen mit neun weiteren Französinnen und Franzosen sowie einem Italiener am 1. Juli 1943 an. Trotz mangelnder Beweise und Übersetzungsschwierigkeiten beim Prozess verurteilt das Gericht Messina und zwei weitere Franzosen zum Tode.
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird der verheiratete Jacques Messina, Vater eines zweijährigen Kindes, am 25. August 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Jacques Messina
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 1515
Vorläufiger Fremdenpass für Jacques Messina
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 1515
Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Jacques Messina, 25. August 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 1517
Sterbeurkunde von Jacques Messina vom 26. August 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung













