Wilhelm Meurers
Mitte 1939 wird er vom Arbeitsamt zu Befestigungs- und Erdarbeiten am Westwall im Kreis Monschau verpflichtet. Von dort flüchtet er im Herbst, wird beim Überqueren der deutsch-belgischen Grenze festgenommen und von der Gendarmerie verhört. Den Beamten gegenüber macht er detaillierte Angaben zu den Bunker- und Be­festigungsanlagen des Westwalls und zum Gemein­schaftslager, in dem die Arbeiter untergebracht sind.
Er wird im Juni 1940 festgenommen, am 16. Februar 1942 vom „Volksgerichtshof“ wegen „Landesverrats“ zum Tode verurteilt und am 29. April 1942 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Wilhelm Meurers
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Wilhelm Meurers vom 16. Februar 1942
Bundesarchiv R 3017/5074
Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee zum Abgang des Gefangenen Wilhelm Meurers vom 29. April 1942
Bundesarchiv R 3017/5074
Sterbeurkunde von Wilhelm Meurers vom 29. April 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



















